Von Gospel über Suchtprävention bis Trickfilmerstellung
Die Projektwoche an der Evangelischen Schule Schönefeld - In der Woche vor den Winterferien vom 29.01 bis zum 31.01 fand an unserer Schule die Projektwoche mit vielen unterschiedlichen Angeboten statt:

Tag zur Studienorientierung

Hierbei kamen Studenten aus verschiedenen Fakultäten, sowie Polizei- und Zollbeamte an unsere Schule, um uns Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrganges ihre Tätigkeiten und ihren Studienalltag näher zu bringen.

Aus der Juristischen Fakultät der Uni Potsdam berichtete ein Student des 7. Semesters von seinem Studium und den Voraussetzungen die man dafür mitbringen sollte. Das Jurastudium erfüllt seiner Meinung nach alle Klischees und ist für diejenigen, die gerne fleißig sind und sich vieles im Selbststudium erarbeiten können, gut geeignet, da die neun Semester Durchhaltevermögen erfordern. Er empfiehlt jedem, der sich für diese Fachrichtung interessiert, an einem Probestudium teilzunehmen und sich auf der Website der Uni Potsdam zu informieren.

Aus der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften kamen zwei Studenten der Humboldt Universität Berlin zu uns. Sie berichteten über den Semesterablauf, der aus Vorlesungen, darauf folgenden Klausuren und anschließenden Semesterferien besteht und so viele Freiheiten mit sich bringt. Uns wurde ein typischer Stundenplan für ein BWL Studium vorgestellt und auch hier der Tipp gegeben, sich auf der Website der HU-Berlin zu informieren und sich die Uni beim Tag der offenen Tür genauer anzusehen.

(Alina und Mirjam Jg. 12)

Religion im alten Ägypten:

Zusammen mit Herrn Passanisi beschäftigte sich die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrganges nicht nur mit den Mythen des alten Ägypten sondern auch mit der Geographie und der Geschichte. Die Klasse bearbeitete hierfür Arbeitsblätter und recherchierte im Internet. Zum Abschluss der Projektwoche besuchten die Schülerinnen und Schüler das Museum für ägyptische Geschichte.

Alina und Mirjam Jg. 12

 

Planspiel der Politik:

Das Planspiel ermöglichte auf praktische Weise Einblicke in die Politik und in den Ablauf von Entscheidungsprozessen. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich in vier Partien auf, um anschließend jeweils einen Bürgermeister zu wählen. Die Klasse stellte in anschließenden Fallbeispielen den Ablauf einer Beschlussfassung dar.

Fabricia und Jaqueline, 12. Jahrgang

Schüler experimentieren

In dem Projekt „Schüler experimentieren“ der 7. Klasse, konnten die Schüler und Schülerinnen Experimente in den verschiedenen Naturwissenschaften ausprobieren.

In Physik haben sie mit Hilfe des Bandgenerators herausgefunden, wie elektrische Gleichspannungen erzeugt werden. Im Fachbereich Chemie konnten unsere 7. Klassen erste Erfahrungen mit dem Gasbrenner machen und den Aggregatzustand von Wasser feststellen. Des Weiteren haben sie sich in der Biologie mit dem Aufbau und der Bestäubung von Pflanzen beschäftigt.

Fabricia und Jaqueline, 12. Jahrgang

Genetischer Fingerabdruck

Der Biologie- Leistungskurs verbrachte den Montagnachmittag im Gläsernen Labor in Buch und hatte dort die Möglichkeit, den genetischen Fingerabdruck eines jeden Kursmitgliedes zu erstellen. Es war ein interessanter und sehr lehrreicher Ausflug in die angewandte Genetik.

Trickfilmerstellung zum Thema Tabakanbau und Kinderarbeit

In Kooperation mit der Organisation Blue 21 konnte ein Projekt zur Trickfilmerstellung angeboten werden. Mithilfe von verschiedenen Materialien wie zum Beispiel Knete, Zeichnungen und Zeitungsausschnitten hatten Schülerinnen und Schüler des 12 Jahrganges die Möglichkeit, Filme zu dem Thema „Tabak und Kinderarbeit“ zu erstellen, welche zum Abschluss der Schulgemeinschaft vorgeführt wurden.

Fabricia und Jaqueline, 12. Jahrgang

Gospelworkshop

Pünktlich um 8 Uhr am 30.01.2018 begannen die Proben für das Gospelsingen. Doch diese wurden dieses Mal nicht von einem unserer Lehrer durchgeführt, sondern von dem freiberuflichen Musiker Hanjo Krämer.

Er macht mit uns Übungen zum Einsingen bevor er uns seine Gospellieder vorschlug, welche wir zum Ende der Woche auch vor der Schule in einer Andacht vortragen wollten. Eingeteilt in Sopran, Alt und Tenor ging es auch schon los mit den Proben. Hanjo Krämer am Klavier spielte uns die Songs vor und brachte uns schon beim zweiten Mal dazu mitzusingen. Geduldig erlernten wir Schülerinnen und Schüler die neuen Lieder und die jeweiligen Songtexte. Trotzdem waren wir skeptisch, ob unser Auftritt am Freitag so funktionieren würde, wie wir uns das erhofften. Doch Hanjo gab das Versprechen, dass er es schaffen würde, alle zum Mitmachen zu bringen. Nach diesem Versprechen schienen wir Schülerinnen und Schüler nur noch skeptischer. Mit einem Ohrwurm im Kopf endete um 13 Uhr auch schon unser erster gemeinsamer Projekttag.

Tag zwei gestaltete sich ziemlich ähnlich: Kurzes Einsingen und ausgiebiges Proben der Gospellieder. Als die Lieder einigermaßen saßen, kamen noch choreographisch Anteile dazu, sodass im Takt geklatscht wurde oder zu bestimmten Wörtern Bewegungen gemacht wurden.

Mit einem Tag Pause starteten wir am Freitag mit neuer Energie in eine letzte Probe vor unserem Auftritt, welcher durch die Andacht leiten sollte. Hanjo hatte seine Band und gesangliche Verstärkung mitgebracht, die uns begleiten sollte. Für manche früher als gewollt, begann pünktlich um 9.30 Uhr die Andacht, bei der es unser Ziel war, dieser etwas mehr Pepp zu verleihen und für Stimmung zu sorgen. Tatsächlich gelang uns dies, sodass Hanjo Krämers Versprechen gehalten wurde und wirklich jeder auf seine Art mitgemacht hat. Allgemein kann man sagen, dass es ein schönes Projekt war, an das wir uns mit Sicherheit gerne zurückerinnern werden und welches wir gerne wiederholen würden. Hiermit wollen wir uns auch noch einmal für die Geduld und den schönen Workshop bei Hanjo Krämer bedanken.

Lara und Feli, 12. Jahrgang

Kunstexkursion auf das Berliner Kulturforum

Am Dienstag, den 23. Januar 2018 besuchten beide Grundkurse der 11. Klassen im Fach Kunst das Kulturforum. Mit dem Thema Organische Architektur endete unser Architektursemester und somit war die Berliner Philharmonie, ein Paradebeispiel für diese Stilrichtung, unsere erste Station. Wir trafen uns am Künstlereingang und nahmen an einer interessanten Führung teil. Das Highlight der Führung war der große Konzertsaal, in welchem gerade geprobt wurde. Uns wurde erklärt, durch welche architektonischen Tricks die hervorragende Akustik in diesem weltberühmten Konzertsaal zustande kommt. Nachdem unserer Führung durch die Philharmonie liefen wir einige Meter weiter zur Gemäldegalerie, um uns dort auf unser kommendes Semesterthema „Malerei“ einzustimmen. Dort sahen wir uns Gemälde aus der Gotik, der Renaissance und dem Barock an und hörten von einigen Mitschülern Vorträge dazu. Zum Abschluss gingen wir noch in die St. Matthäus-Kirche auf dem Kulturforum und verabschiedeten uns dort nach drei Stunden Kultur im Kirchenraum.

Jessica und Henriette, Jg.11

Unsere Mission: Modellbau

Nachdem sich der Kunstkurs der 11. Klasse in einer Exkursion die Orte der Hochkultur im Herzen Berlins angesehen hatten, gab es im Rahmen der Projekttage am 30. & 31. Januar 2018 für einige Schüler die Möglichkeit sich mit der eigenen Jugendkultur auseinanderzusetzen. Die Aufgabe war es, in Kleingruppen ein Jugendzentrum für Großziethen nach unseren Vorstellungen zu entwerfen.

Unsere Ideen für ein Jugendzentrum sollten wir in maßstabsgetreuen Plänen konkretisieren und in Architekturmodellen veranschaulichen. Es wurde uns freigestellt, zwischen den Materialien Ton und Styropor zu wählen und dabei unsere handwerklichen Fähigkeiten beim Modellbau unter Beweis zu stellen.

Wir hatten am Ende des intensiven Arbeitens Ergebnisse vor uns, die sehr zufriedenstellend waren. Wir planen daher auch in naher Zukunft unsere vielfältigen Ideen einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir hoffen, dass dies ein Anstoß sein kann auch mit politischen Entscheidungsträgern über Räume für Jugendliche in unserer Gemeinde ins Gespräch zu kommen.

unserer Gemeinde in Gespräch zu kommen.

Jessica und Henriette, Jg.11

Suchtprävention

Die Jahrgänge 9 bis 12 erlebten am Donnerstag eine Suchtprävention der besonderen Art ohne erhobenen Zeigefinger. Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Dezember das Kabarettstück „Hackedicht – oder was“ mit dem bekannten Schauspieler Eisi Gulp bei uns an der Schule erleben durften, wurde nun daran angeknüpft. Am Beispiel von „Schokolade“ oder „Medien“, Dingen, mit denen alle Schülerinnen und Schüler bereits Erfahrungen gemacht haben, wurde verdeutlicht, wie Abhängigkeiten entstehen, was ein gesunder Konsum bedeutet und welche Alternativen es gibt. Das Programm überzeugte vor allem durch die Methodik, die eine bisher nicht gekannte Nähe und Offenheit zwischen den Schülerinnen und Schülern und auch gegenüber den Lehrpersonen entstehen ließ. Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer waren gleichermaßen begeistert.