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Fremdsprachen

Der Fachbereich Fremdsprachen umfasst die Fächer Englisch, Spanisch, Französisch und Latein.

Die erste Fremdsprache an unserem Gymnasium ist Englisch. Im zweiten Halbjahr der 8. Klasse nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einer Sprachfahrt nach England teil. Zweite Fremdsprachen sind Spanisch oder Französisch.

Ab Klasse 9 wird Latein als dritte Fremdsprache im Wahlpflichtbereich angeboten. Nach vier Jahren Unterricht kann bei ausreichenden Leistungen das Latinum erworben werden.

Fach Französisch

Fachbereich Französisch

1. Über das Unterrichtsfach Französisch an der ESSG

2.1 Französisch in der SEK 1

2.2 Französisch in der SEK 2 und im Abitur

3 Kursfahrten und Austauschprogramm

4 Förderangebote

5 Die Fachschaft Französisch

 

1. Über den Französischunterricht an der ESSG

Gute Gründe, die dafür sprechen, Französisch als Zweite Fremdsprache zu wählen:

a) Französisch ist nach Deutsch die am meisten gesprochene Sprache in Europa.

b) Frankreich ist sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht unseres wichtigsten Partners, mehr als 400 000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Austausch mit Frankreich ab.

c) Französisch wird auf allen fünf Kontinenten als Mutter-, Amts- und Zweitsprache gesprochen. Darüber hinaus ist es neben Englisch die Sprache der Diplomatie und in vielen internationalen Organisationen offizielle Verständigungssprache (EU, UNO, UNESCO).

d) Durch die Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs werden auch immer mehr Berufs- und Studienabschlüsse in beiden Ländern anerkannt. Zudem bieten deutsche und französische Universitäten besondere Studiengänge an, die für beide Länder berufsqualifizierende Abschlüsse vermitteln.

e) Mit dem Traité de l'Élysée, dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, geschlossen 1963 zwischen Frankreich und Deutschland, entwickelten sich vielfältige Möglichkeiten der Kooperation, an denen vor allem Jugendliche noch heute partizipieren können (Austauschprogramme Brigitte Sauzay und Voltaire).

 

1.2 Französisch in der SEK 1

Der Französischunterricht an unserer Schule ist eingebettet in den Rahmenlehrplan des Landes Brandenburg. Basierend auf den fremdsprachlichen Kernkompetenzen Sprechen, Schreiben, Hören, Lesen sowie der interkulturellen Schulung sollen die Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich selbstständig mit der französischen Sprachen zu beschäftigen.

Thematisch stehen diese Kompetenzen in enger Verbindung mit der Lebenswirklichkeit der Lernenden und den landesspezifischen Eigenheiten Frankreichs.

Ziele unseres Französischunterrichts sind die Anwendung von lernendenzentrierten und handlungsorientierten Methoden, die Schülerinnen und Schülern dazu ermutigen Äußerungen in französischer Sprache zu tätigen und Freude an der selbstständigen Auseinandersetzung mit der französischen Sprache zu erfahren. Vor allem auf die Schulung der funktionalen kommunikativen Kompetenz wird großen Wert gelegt. Das Erlernen der Grammatik hat Relevanz, ist aber stets mit kommunikativen Situationen verknüpft.

Anhand von altersgerechten unterschiedlichen Textformaten aus ihrem Lebensweltbezug werden die Schülerinnen und Schüler mit französischsprachiger Literatur vertraut gemacht.

Eine weitere zentrale Säule unseres Französischunterrichts ist der Erwerb interkultureller  Kompetenz. Hierbei werden fächerübergreifende Bezüge zu Geschichte, Musik oder Kunst hergestellt. Landeskundliche Gegebenheiten, die Auseinandersetzung mit Fremdem und Ungewohntem und das Kennenlernen von kulturspezifischen Wertvorstellungen sind ein weiterer wesentlicher Aspekt unseres Französischunterrichts.

2.2 Französisch in der SEK 2 und Abitur

In unserer Schule wird Französischunterricht von der 7. bis zur 12. Klasse angeboten. Die Realisierung eines Leistungskurses ist bei einer entsprechenden Teilnehmendenzahl möglich, ebenso das Ablegen der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung.

In der Sekundarstufe 2 vertiefen und erweitern die Schüler die in der Sekundarstufe 1 erworbenen Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, Defizite auszugleichen und Stärken weiterzuentwickeln. Sie vertiefen bzw. erwerben sowohl fachbezogene als auch fachübergreifende Grundlagen für wissenschaftspropädeutisches Arbeiten und bewältigen zunehmend komplexe Aufgabenstellungen. Dabei wenden sie fachliche und methodische Kenntnisse und Fertigkeiten mit wachsender Sicherheit selbstständig an.

In der Einführungsphase der Sek. 1 werden, je nach individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, fachspezifische Methoden und Strategien im Hinblick auf die Anforderungen des Kurses vertieft, indem z.B. individualisiert gearbeitet und dabei die Stärkung der Lernerautonomie gefördert wird. Die Hinführung zu Sprachlernkompetenz und Sprachbewusstheit ist zentrales Ziel im Übergang zur Qualifikationsphase. (Siehe RLP. S. 8.)

Im zweiten Jahr der Sekundarstufe 2 erweitern und vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre bis dahin erworbenen Kompetenzen mit dem Ziel, sich intensiver mit den französischen Lebensrealitäten auseinanderzusetzen.

 Sie handeln zunehmend selbstständig und übernehmen Verantwortung in gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen. Die Grundlagen für das Zusammenleben und -arbeiten in einer demokratischen Gesellschaft werden an anschaulichen deutschen und französischen Beispielen deutlich. Die Lernenden erweitern ihre interkulturelle Kompetenz: Im Dialog und in der Zusammen-arbeit mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung bringen sie sich aktiv und gestaltend ein. Eigene und fremde Perspektiven werden von ihnen zunehmend kritisch bewertet.

Sie setzen sich differenziert mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander, nutzen die gewonnenen Erkenntnisse und erkennen Handlungsspielräume, Perspektiven und Folgen neu. Sie gestalten aktiv Meinungsbildungsprozesse mit und eröffnen sich somit vielfältige Handlungsalternativen. (Siehe RLP. S.9.)

3 Kursfahrten und Austauschprogramme

In der Sekundarstufe I finden eine Kursfahrt und ein Schulaustausch statt.  So reiste 2017 der Kurs der Jahrgangsstufe 10 nach Paris, und im Frühling 2018 konnten die Französischschüler der Jahrgangsstufe 9 zum ersten Mal eine Schülergruppe des Collège La Providence aus Straßburg begrüßen, die sie in diesem Herbst im Elsass besuchen werden.

4 Förderangebote

Im Rahmen unseres schulinternen Konzepts "Schüler helfen Schülern" bieten wir auch im Fach Französisch Nachhilfeangebote an. Hierbei helfen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler anderen Mitschülerinnen und Mitschülern, die Unterstützung brauchen.

5 Fachschaft Französisch

Frau Menibou-Renne, Herr Stoecker, Herr Koop (Referendar)

Fach: Englisch

Was ist das Besondere am Fach Englisch in der ESSG?

Der heutige Alltag der Schülerinnen und Schüler ist neben ihrer Muttersprache vor allem von der englischen Sprache und Kultur geprägt. In vielen Lebensbereichen und Berufsfeldern ist die Kommunikation auf Englisch heute eine Voraussetzung zur aktiven Teilhabe. Aus diesem Grund ist es das Ziel der Fachschaft Englisch, den Schülerinnen und Schülern die sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu vermitteln, um sie optimal auf ein Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten.

Die Ziele des Englischunterrichts umfassen die interkulturelle und funktionale kommunikative Kompetenz und die Text- und Medienkompetenz. Aber auch die Sprachlernkompetenz und das Sprachbewusstsein spielen eine große Rolle.

Das Fach Englisch wird an unserer Schule von Klasse 7 an als erste Fremdsprache unterrichtet. In Klasse 10 findet die P10 Prüfung im mündlichen und schriftlichen Bereich statt. Mit Eintritt in die gymnasiale Oberstufe wählen die Schülerinnen und Schüler Kurse auf erweitertem oder grundlegendem Niveau. Hierbei erfreut sie das Fach Englisch einer großen Beliebtheit.

Exkursionen

Sek II: Durch Theaterbesuche zu den Themen der Oberstufe, wie bspw. „Tortilla Curtain“ und „Shakespeare“, wird Englisch zum Erlebnis.

Welche außerunterrichtlichen Projekte und Aktivitäten gehen von dem Fach aus?

In der 8. Klasse findet traditionell unsere Englandfahrt statt. In den vergangenen Jahren waren wir in den Küstenorten Margate, Hastings und Herne Bay. Dort wohnen unsere Schülerinnen und Schüler in englischen Gastfamilien und lernen so nicht nur die englische Kultur besser kennen, sondern wenden ihre Englischkenntnisse in authentischen Situationen mit Muttersprachlern an. Die Reise beinhaltet zwei Tagesausflüge nach London, während denen sie die Möglichkeit haben, die englische Hauptstadt zu erkunden und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erleben. Darüber hinaus besuchen wir auch die historische Stadt Canterbury.

Stundentafel: In welchen Jahrgangstufen wird das Fach mit welcher Stundenanzahl unterrichtet?

7. Klasse: 4 Stunden pro Woche

8. Klasse: 4 Stunden pro Woche

9. Klasse: 3 Stunden pro Woche

10.Klasse: 3 Stunden pro Woche

Sek II:

erweitertes Niveau 4 Stunden pro Woche

grundlegendes Niveau 3 Stunden pro Woche

Wie erfolgt die Leistungsbewertung?

Klasse 7: 3 Klassenarbeiten, eine mündliche Prüfung, Vokabel- und Grammatiktest nach Bedarf und mündliche Mitarbeit

Klasse 8: 2 Klassenarbeiten, eine Orientierungsarbeit und eine alternative Lernleistung, die während der Englandfahrt erstellt wird, Vokabel- und Grammatiktest nach Bedarf und mündliche Mitarbeit

Klasse 9: 4 Klassenarbeiten, Vokabel- und Grammatiktest nach Bedarf und mündliche Mitarbeit

Klasse 10: 3 Klassenarbeiten und die P10 Prüfungen, Vokabel- und Grammatiktest nach Bedarf und mündliche Mitarbeit

Sek II: 1 Klausur pro Semester, Vokabel- und Grammatiktest nach Bedarf und mündliche Mitarbeit


 

 

Lateinunterricht an der ESSG

Martina Bernhardt (martina.bernhardt@ev-schule-schoenefeld.de)

Daniel Utzinger Pérez (d.utzinger@ev-schule-schoenefeld.de) 

Ziele – oder: Mit dem Lateinunterricht kann ich:

·      Latein als Sprache mit langer Tradition verstehen lernen, die keineswegs tot ist, sondern in vielen Fremdwörtern und wichtigen modernen Sprachen weiterlebt

·      Fremdwörter (besonders viele wissenschaftliche Begriffe – z.B. solche der Medizin) und moderne romanische Sprachen (z.B. Französisch, Spanisch)  leichter herleiten und erlernen

·      die deutsche Grammatik besser verstehen und gebrauchen

·      die Antike als Geburtsstätte vieler scheinbar moderner Errungenschaften (z.B. Demokratie) kennenlernen

·      die Antike als gleichzeitig verschiedene, aber in vielen Dingen auch ähnliche Lebenswelt wie unsere verstehen.

 

Themenschwerpunkte sind:

·      Grammatik und Wortschatz der lateinischen Sprache

·      Übersetzungs- und Lerntechniken

·      römische Geschichte

·      Gesellschaft und Alltag im antiken Rom

·      Mythologie

·      römische Kunst und Literatur

 

So gestalten wir den Lateinunterricht

·      Das Lateinbuch mit aller Grammatik und Vokabeln ist uns natürlich wichtig, aber mindestens genauso entscheidend ist es, Latein lebendig zu machen, mit ihm tatsächlich in Berührung zu kommen und immer wieder eine Antwort auf die Frage zu finden: Was hat das eigentlich mit mir zu tun?

·      Unser Lateinunterricht soll die Schüler aktivieren, so dass sie neben dem üblichen Lernen als Einzelne selbstständig und in der Gruppe, aber beispielsweise auch außerhalb der Schule im Rahmen von Exkursionen Lernerfahrungen machen.

 

Als Leistungsanforderungen werden erwartet:

·      regelmäßiges Lernen und Wiederholen von Vokabeln und Grammatik

·      Verstehen und Übersetzen lateinischer Texte

·      Kenntnisse zur antiken Geschichte und Kultur

·      vergleichende Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Kernproblemen (in Antike und Moderne)

 

Bewertet werden

·      mündliche Mitarbeit

·      Vokabel-/Übersetzungstests

·      gelegentliche Lernprodukte/Vorträge

In der Sek I:

·      3 Klassenarbeiten pro Schuljahr.

In der Sek. II:

·      je nach Klausurwahl ggf. eine Klausur pro Halbjahr

Fach: Spanisch

Spanisch in der Sek 1

Im Laufe der Sek 1 werden die Schüler in den Klassen 7 und 8 vierstündige Unterrichtseinheiten pro Woche haben. In den Klassen 9 und 10 wird Spanisch in dreistündigen Unterrichtseinheiten pro Woche unterrichtet.

Folgende Themen sind Gegenstand der Klassenstufen:

Klasse 7: über sich selbst sprechen (z.B. Familie, Freunde, Stadtviertel, Schulleben, Freizeit)

Klasse 8: über Ferien, Alltag, Essen und Reisen sprechen

Klasse 9: Geschichten in der Vergangenheit erzählen und über den Alltag der Jugendlichen sprechen (Freundschaften und Konflikte zwischen unterschiedlichen Generationen)

Klasse 10: über künftige Pläne (Beruf, Studiengänge, usw.) sprechen, über den Klimawandel diskutieren und Sehenswürdigkeiten beschreiben

Die Landeskunde Spaniens und Lateinamerikas (Literatur, kulturelle Traditionen, usw.) wird als Hintergrund in den o.g. Themen betrachtet.

Spanisch in der Sek 2

Die Schüler haben die Wahl Spanisch als Leistungs- oder Grundkurs zu wählen.

Leistungskurs Spanisch hat einen Umfang von 4 Stunden pro Woche, während der Grundkurs nur 3 Stunden pro Woche umfasst. Im 1. Kurshalbjahr wird als zentrales Thema „Individuum und Gesellschaft“ betrachtet. Im 2. Kurshalbjahr wird der Fokus auf folgendem Thema „Nationale und kulturelle Identität“ liegen. Im 3. Kurshalbjahr werden die Schüler mit dem Thema „Eine Welt – globale Fragen“ konfrontiert sein und im 4. Kurshalbjahr werden die Herausforderungen der Gegenwart analysiert.

In Klasse 11 schreiben die Schüler in beiden der o.g. Kurse eine Klausur pro Halbjahr. In Klasse 12 müssen nur die Abiturienten eine Klausur pro Kurshalbjahr absolvieren. Außerdem haben diese Abiturienten im 3. Kurshalbjahr eine zusätzliche mündliche Prüfung. Weitere Leistungen im Fach Spanisch werden durch Leistungskontrollen bewertet.

Nicht-Abiturienten des Grundkurses in Klasse 12 schreiben keine weitere Klausuren und ihre Leistung wird durch andere Leistungskontrollen bewertet.

Spanisch im Abitur

Abitur im Fach Spanisch ist in Brandenburg eine dezentrale Prüfung, d.h. die Prüfungsvorschläge werden von den Fachlehrern unseres Gymnasiums erstellt.

Im Leistungskurs müssen die Abiturienten eine schriftliche Klausur absolvieren.

Im Grundkurs müssen die Abiturienten eine mündliche Klausur absolvieren.

 

Schüleraustausch mit IES La Serna, Fuenlabrada (Madrid)

 

Im Rahmen unseres Schüleraustauschs mit einer Partnerschule in Madrid werden die Schüler jeweils für eine Woche in den Familien der Schüler des Gastgeberslandes untergekommen. Es müssen jeweils 1 bis 2 Schüler je Familie Unterkunft finden und verpflegt werden. Ein kulturelles Programm während des Austauschs wird jedes Schuljahr neu organisiert.

Reisezeitraum

Aufenthalt der Spanier in Berlin zwischen April und Mai in der 9. Klasse

Aufenthalt der Deutschen in Fuenlabrada, Madrid: Vor den Herbstferien in der 10. Klasse

Die Kosten betragen ca. 450€ pro Schüler. Darin enthalten sind Flugticket und Rahmenprogramm. Das Rahmenprogramm wird in Absprache mit der Gastschule von den Gastgebern organisiert. Die Programme sind in etwa gleichwertig.

Mit unserem Schüleraustauschprogramm streben wir folgende Ziele an:

  • Interkulturelles Lernen (Auseinandersetzung mit der anderen Kultur und deren Lebensweise und -Umfeld)

  • Kennenlernen des Gastlandes

  • Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede verstehen lernen

  • Völkerverständigung

  • Anwendung und Vertiefung der Zielsprache

  • Motivation zum Sprachenlernen

Um solche Ziele zu erreichen, werden wir unterschiedliche Aktivitäten anbieten, um die Gruppendynamik zu unterstützen. z.B. Besuch von einem Erlebnispark in Spanien oder von einem Kletterpark in Berlin.